Firestarter bewegt sich auf Tv-Niveau und wird nur durch den pulsierenden Synthesizer-Soundtrack gerettet

Firestarter bewegt sich auf Tv-Niveau und wird nur durch den pulsierenden Synthesizer-Soundtrack gerettet

Genre: Horror / Thriller | Produktion: USA 2021 | Laufzeit: ca. 94 Minuten | Regie: Keith Thomas

Mit: Zac Efron, Ryan Kiera Armstrong, Sydney Lemmon u.a


Inhalt: Nachdem er vor Jahren an einem Experiment teilgenommen hat, das ihn mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattet hat, ist Andy McGee (Zac Efron) auf der Flucht vor einer mysteriösen Regierungsbehörde namens The Shop.

Ihr eigentliches Ziel: seine Tochter Charlie (Ryan Kiera Armstrong), die unter anderem die Fähigkeit besitzt, durch ihre Gedanken Feuer zu legen.

Die Technik hat sich in den fast 40 Jahren seit der letzten Verfilmung von Stephen Kings Bestseller aus dem Jahr 1980 stark weiterentwickelt.

Das sind schlechte Nachrichten für die zeitgemäßen Charaktere dieser Neuverfilmung, die nur einen Blick auf ihr Smartphone brauchen, um per Standortortung aufgespürt zu werden, und für die Zuschauer, die gezwungen sind, sich mit den gefürchteten CGI-Flammen unserer modernen Zeit auseinanderzusetzen. 

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Wenn die kleine Pyrokinetikerin Charlie (Ryan Kiera Armstrong) mit ihrer übernatürlichen Birne zündelt, explodiert das Inferno nun in unschönen digitalen Wellen. Alles an „Firestarter“ ist einfaches, schwaches TV Niveau. Man kann furchtlos behaupten, es ist eine angemessene Ästhetik für einen Thriller, der dazu bestimmt ist, zwischen den Wiederholungen von „The Office“, bei einem Streaming-Dienst Anbieter angeschaut zu werden.

Viel erschreckender als die filmische Darstellung von Überwachungsängsten, ist die Erinnerung daran, dass Zac Efron jetzt alt genug ist, um den Vater eines Teenagers zu spielen. 

Zac Efron und Ryan Kiera Armstrong
(L-R) Andy (Zac Efron) and Charlie (Ryan Kiera Armstrong) in Firestarter, Regie. Keith Thomas..

Wie ein lang anhaltender Kater

Armstrong ihrerseits bringt ein heißeres Temperament in die Rolle als Drew Barrymore in der vorherigen Version, indem sie die Wissenschaftler, die sie grillt, mit spöttischen Einzeilern („Liar, Liar, pants on fire.“) verhöhnt.

Kings Geschichte, die bei weitem nicht seine beste ist, funktioniert mehr wie ein lang anhaltender Kater aus den 70er-Jahren, ein Porträt eines Familienvaters, der die Nebenwirkungen eines Jahrzehnts spürt, das von Halluzinogenen und Watergate geprägt war.

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In diesem Sinne klingt der Film zumindest zeitgemäß: Der pulsierende Synthesizer-Soundtrack stammt von keinem Geringeren als John Carpenter. Wenn man die Augen schließt, könnte man fast meinen, man sähe eine richtige King-Verfilmung, wie den Killerauto-Klassiker Christine, den Carpenter vor einer Ewigkeit gedreht hat.

Fazit: Nur der mitreißende Synthesizer-Soundtrack von John Carpenter, hält diese minderwertige, modernisierte von Firestarter vom unteren Ende der Liste der Stephen King Verfilmungen fern.

Film Bewertung 4 / 10

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